Informationen
Für alle Frauen ab 35 erweiterte sich die reguläre jährliche gynäkologische Früherkennungsuntersuchung um einen Abstrich am Gebärmuttermund auf humane Papillomaviren (sogenannter HPV-Test; diese Viren sind verantwortlich für den größten Teil der bösartigen Gebärmutterhalstumore, dem Zervixkarzinom, wie auch für die meisten bösartige Veränderungen der Scheide und der Haut äußeren Genitalregion) alle 3 Jahre. Falls keine humanen Papillomaviren nachgewiesen werden, und die jährliche Früherkennungsuntersuchung keine Auffälligkeiten ergibt, findet auch der, bis 2020 1x im Jahr durchgeführte, zytologische Zellabstrich ab einem Alter von 35 nur noch alle 3 Jahre statt. Alle in Deutschland versicherten Frauen erhalten dafür auch Informationen per Post von ihren Krankenkassen, unabhängig, ob sie bereits regelmäßig zur Früherkennungsuntersuchung gehen oder nicht. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an uns.
Ab dem 01.04.2025 können alle Frauen ab 50 Jahren im Rahmen der Darmkrebsvorsorge zwischen einem Test auf okkultes Blut im Stuhl (iFOBT), der alle 2 Jahre durchgeführt wird, und maximal 2 Früherkennungs-Darmspiegelungen (Koloskopien) im Abstand von 10 Jahren entscheiden.
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